Heider Bergsee Campus

Willy-Brandt-Straße, Brühl

In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus nach Cradle to Cradle in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus nach Cradle to Cradle in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus nach Cradle to Cradle in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus nach Cradle to Cradle in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus nach Cradle to Cradle in Holzbau
In Brühl entsteht der ökologische Bildungscampus Heider Bergsee Campus nach Cradle to Cradle in Holzbau

Projekt

Ökologischer Bildungscampus mit studentischem Wohnen

Geplant nach dem Cradle to Cradle®-Gedanken

ethical

  • Begrünte, halböffentliche Höfe mit Zugang für Anwohner bieten Raum für gemeinschaftliche Interaktionen und Aktivitäten
  • Zentraler Campusplatz mit öffentlichen Funktionen und Kommunikationsflächen
  • Der gesamte Bildungscampus ist barrierefrei erreichbar, insgesamt 16 rollstuhlgerechte Apartments befinden sich in den zwei Wohngebäuden
  • Städtebauliche Figur und terrassierte Baukörper ermöglichen Ausblicke in die Landschaft
  • Die Wohngebäude öffnen sich mit ihrer Kubatur zur freien Landschaft nach Süden
  • Zwei Wohnkomplexe für studentisches Wohnen

ecological

  • Der Campusneubau entsteht in Holz- und Holzhybridbauweise
  • Durch die Holz- und Holzhybridbauweise werden insgesamt ca. 5.000 t CO2 dauerhaft im zirkulären Campusneubau gespeichert
  • Folgt dem Cradle to Cradle®-Prinzip
  • Die Freiräume zwischen den einzelnen Gebäuden werden als Waldpassagen mit großzügigen Pflanzflächen ausgebildet, die ein Mikroklima schaffen
  • Lowtech statt Hightech
  • Natürliche Belüftung und Belichtung
  • Nutzung von Photovoltaik
  • Dachbegrünung
  • Die Gebäude sind nach dem Sonnenlauf ausgerichtet und ermöglichen eine Minimierung der Kühllast
  • Die grünen Freiflächen auf dem Campusgelände fördern die Biodiversität und bieten vielfältigen Lebensraum für Tiere und Aufenthaltsraum für Menschen
  • Vorhandenes Biotop bleibt unberührt
  • Regenwasserretention und Versickerung auf dem Bildungscampus

efficient

  • Die Holzmodule für den Holz- und Holzhybridbau werden vollständig in der Fabrik gefertigt und sind in der Herstellung zeiteffizient
  • Durch das umfassende Energiekonzept der Gebäudeensemble wird die EnEV um 45% unterschritten
  • Klimaneutraler und betriebskostenarmer Holz- und Holzhybridbau
  • Transportwege werden durch Bautätigkeiten vor Ort minimiert

BGF

ca. 20.000 m²

Design Team

Marc Böhnke, Mario Reale, Cordula Schneider, Lisa Schirk, Rüdiger Becker

Fachplaner

bloomimages (Visualisierung), greenbox (Landschaftsplanung), BSCON (Brandschutz), Kempen Krause Ingenieure (Tragwerksplanung), EcoTec (TGA), Drees & Sommer (Bauphysik)

Info

Als Düsseldorfer Architekturbüro planen wir hier ein ökologisches und barrierefreies Gebäudeensemble nach dem Cradle to Cradle®-Gedanken , das sich perfekt in die Umgebung einfügt und bestehende Strukturen optimal ergänzt. Ein mehrgeschossiges und in seinen Grundrissen flexibel nutzbares Gebäude bildet das Zentrum und ist für Bildungs-, Forschungs- und/oder Entwicklungseinrichtungen vorgesehen. Ergänzt wird der Neubau durch zwei mehrgeschossige Wohngebäude, die den dringenden Bedarf an studentischem Wohnen abdecken werden. Durch das Ensemble entstehen ca. 20.000 qm Fläche, von denen das studentische Wohnen ca. 15.000 qm einnehmen wird.

Die V-förmige Kubatur des Bildungsbaus öffnet sich mit direkten Blickbeziehungen zur bestehenden Hochschule des Bundes und formt einen Eingangsplatz, der ein Gegenüber zu dem nördlich bestehenden Campus-Entree bildet. Die beiden Wohngebäude richten sich mit großzügigen Landschaftsfenstern nach Süden aus, die das Areal mit den angrenzenden Grünflächen verflechten. Die Wohngebäude sind im nachhaltigen Holzbau geplant und ermöglichen einen schnellen und emissionsarmen Bau in Bezug auf Lärm, Erschütterungen und Staub vor Ort. Durch die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs werden insgesamt ca. 5.000 t CO2 dauerhaft im Campusneubau gespeichert. Zudem können alle Konstruktionselemente nach dem Cradle to Cradle®-Prinzip  später wieder in ihre Materialkreisläufe zurückgeführt werden. Durch einen geringen Primärenergiebedarf wird die Energieeinsparverordung bei diesem ökologischen Vorzeigeprojekt um 45 % unterschritten. Auf dem rund 29.000 qm großen Grundstück setzen der Projektentwickler und die Architekten den Fokus auf Nachhaltigkeit und eine hohe Aufenthaltsqualität.

Das anspruchsvolle Freiraumkonzept sichert das südlich liegende Biotop weiterhin als Landschaftsschutzgebiet. Das östlich angrenzende Waldgebiet bleibt völlig unberührt. Es werden großzügige Freiflächen mit hohem Grünanteil für den Schutz und die Förderung der biologischen Vielfalt angelegt. Attraktive Außenflächen mit hoher Aufenthaltsqualität werden zum Treffpunkt und laden zum Verweilen an der frischen Luft ein. Das anspruchsvoll gestaltete Freiraumkonzept und der Bau in Holz werden an diesem Standort ein nachhaltiges und ökologisches Leuchtturmprojekt für die Stadt Brühl entstehen lassen, dass der Natur Raum gibt und allen Bürger*innen zur Verfügung stehen wird.

Der Heider Bergsee Campus steht für eine vorbildliche ökologische Herangehensweise und einen ganzheitlichen Planungsansatz mit dem Ziel, einen neuen zukunftsweisenden Ort für die Menschen und die Umwelt der Stadt Brühl zu schaffen.

Weitere Projekte
Revitalisierung in Frankfurt am Main

Goldsteinstraße

Goldsteinstraße, Frankfurt am Main

Mietreduziertes Wohnen in Dortmund

Phoenix-See

Hermannstraße / Schüruferstraße, Dortmund

Studentenapartments in Aachen

The bow

Beverstraße, Aachen

Top