VIERZIG549

Düsseldorf Heerdt

Quartier Düsseldorf Heerdt
Quartier Düsseldorf Heerdt
Quartier Düsseldorf Heerdt
Quartier Düsseldorf Heerdt

Projekt

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsstudie

ethical

  • Städtebauliche Bildung von Nachbarschaften
  • Gemeinschaftlich nutzbare Dachlandschaft
  • Gebäude zur Straße fungieren als Lärmschutz für das Quartier
  • Mittig im Blockinneren dient eine großzügige Frei- und Sitztreppe als gemeinschaftlicher Kommunikations- und Aufenthaltsbereich für alle Nutzer*innen des Stadtquartiers
  • Lärmschutzgrundrisse bieten optimalen Lärmschutz innerhalb des Quartiers

ecological

  • Extensive Begrünung und Garten mit Urban Gardening auf Dachlandschaft
  • Alle Gebäude sind in Holzhybridbauweise geplant
  • Schaffung von nachhaltigen, wirtschaftlichen und energieeffizienten mehrgeschossigen Gebäuden
  • Die verfügbaren Dachflächen von insgesamt 2.200m² werden für Photovoltaikanlagen genutzt, um elektrische Energie für das Quartier zu generieren
  • Im Sinne der Circular Economy werden vorwiegend gesunde und vollständig recycelbare und regionale Bauprodukte verwendet
  • Dachgärten und Urban-Gardening-Flächen

efficient

  • Holzhybridbauweise: Reduzierung des Gebäudegewichts = Einsparungen in der Gründung
  • Die Holzmodule für den Holzhybridbau werden vollständig in der Fabrik gefertigt uns sind in ihrer Herstellung zeiteffizient
  • Zukunftsfähiges und flexibles Gebäude durch Stützen statt Wände

BGF

ca. 35.250 m²

Design Team

Marc Böhnke, Mario Reale, Oscar Escalante, Damla Yasar, Lisa Schirk

Fachplaner

Studio grüngrau (Außenanlagen), Bloomimages (Visualisierung)

Info

Die Quartiersentwicklung VIERZIG549 ist in Düsseldorf Heerdt lokalisiert. Die Entwicklung der im Quartier südöstlich gelegenen drei Baufelder wurden im Rahmen dieses Wettbewerbsverfahrens und aufbauend auf den städtebaulichen Vertrag und dem vorhandenen Bebauungsplan geplant. Die Wettbewerbsstudie ist im Zuge eines städtebaulichen Wettbewerbs auf der Grundlage des bestehenden Bebauungsplans entstanden.

Städtebau und Architektur
Der Wettbewerbsentwurf für das Stadtquartier VIERZIG549 in Düsseldorf Heerdt zeigt in seiner städtebaulichen Geometrie eine maximale natürliche Belichtung und klimatische Durchlüftung des Stadtviertels. Verschattete Ecken entfallen, eine Öffnung der Wohnungen innerhalb des Quartiers erfolgt und setzt die Durchwegung fort, um attraktive Bewegungszonen und eine fußläufige Durchlässigkeit zu kreieren. Sämtliche schutzbedürftigen Räume orientieren sich durch Lärmschutzgrundrisse zum ruhigen Innenhof oder sind von den lärmbelasteten Seiten abgewandt und verteilen sich optimal in Abhängigkeit zu den Mindestanforderungen an den passiven Schallschutz innerhalb des Quartiers.

Ökologisch geplant – ganzheitlich gedacht
Der Wettbewerbsentwurf setzt sich den Anspruch, für Mensch, Umwelt und unsere Zukunft einen positiven Fußabdruck zu generieren. Den Mittelpunkt des Quartiers bildet ein 13-geschossiger Wohnungsbau. Die Gebäudekubatur dieses prägnanten Solitärs wird städtebaulich Richtung Norden erweitert, um die Grundfläche des Gebäudes wirtschaftlich größtmöglich auszunutzen, jedoch die Intention des B-Plans beizubehalten. Um Brandschutz und Schallschutz wirtschaftlich bestmöglich umzusetzen, ist dieser Hochpunkt als klimafreundlicher Holzhybridbau geplant und bietet durch seine Vereinigung der Materialien Holz und Beton wirtschaftlich und ökologisch die ideale Lösung. Die Wohngrundrisse sind durch die Nutzung von Stützen statt tragenden Wänden in allen Gebäuden flexibel und anpassungsfähig. Die ergänzenden Gebäude innerhalb des Stadtquartiers VIERZIG549 können mit ihren schalltechnischen Anforderungen und reduzierteren Gebäudevolumen auch als Holz-Beton Hybridbau, ggfs. sogar als kompletter Holzbau ausgeführt werden.

Landschaftsplanung
Gut gestaltete Freiräume bieten heutzutage neben den üblichen Attributen wie Aufenthalt, Treffen, Kommunizieren und Spielen auch einen Mehrwert für Fauna, Flora und wichtiger ökologischer Funktionen wie die Regenwasserspeicherung, Verringerung von Temperaturspitzen und die Verbesserung des Mikroklimas. Die Freianlagen werden in zwei unterschiedlichen Plätzen gestaltet, die durch angrenzende Wegeführungen verbunden werden. Zur weiteren Gestaltung gehört eine Wasserfontäne, welche dem Platz einen Hingucker gibt, der bei heißen Temperaturen durch die Verdunstungskühle eine Erfrischung bietet. Die Wasserfläche wird naturnah ausgebildet, sodass ein neuer Lebensraum entsteht. Die Innenhöfe werden durchgrünt und mit Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten versehen, sodass für die Anwohner ein privater bzw. halb-privater Raum entsteht. Die Dachflächen werden alle begrünt und zum Teil nutzbar gestaltet. Neben ruhigen Dachgärten wird eine Urban-Gardening-Fläche geschaffen, die für Anwohner die Möglichkeit zum Anbau von Nutzpflanzen bietet. Die Grünanlagen und die extensive Dachbegrünung dienen als Retentionsflächen für Niederschlagswasser und schaffen ein Mikroklima, das einen positiven Beitrag für Luft und Klima leistet.

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