Vertical museum

Kassel

Museumsneubau in Kassel
Museumsneubau in Kassel
Museumsneubau in Kassel
Museumsneubau in Kassel
Museumsneubau in Kassel
Museumsneubau in Kassel

Projekt

Umbau und Erweiterung des Stadtmuseums der documenta-Stadt Kassel

Internationaler Architektenwettbewerb, 2009

ethical

  • Schaffung eines Identifikationspunktes
  • Öffentlicher Nahverkehr liegt in unmittelbarer Nähe
  • Schaffung von öffentlichen Kommunikationszonen durch Gastronomie und Museumsshop im Erdgeschoss
  • Museumsgarten
  • Für alle Nutzer_innen zugängliche Dachterrasse

ecological

  • Gezielter Einsatz von bauökologisch unbedenklichen Materialien

efficient

  • Nutzung bereits bestehender Infrastrukturen
  • Hohe Auslastung des Grundstücks durch Minimierung des Flächenverbrauchs
  • Durchgängige Partizipation der Beteiligten am integrativen Planungsprozess ab der ersten Skizze

BGF

ca. 1.000 m²

Design Team

Marc Böhnke, Mario Reale, Janine Müller

Fachplaner

BSCON Spitthöver Consult (Brandschutz), Alexander Schmitz (Visualisierung)

Info

Das Entwurfskonzept sieht einen skulpturalen Anbau an das Stadtmuseum in Kassel vor. Städtebaulich und architektonisch setzt sich der Anbau klar und gezielt durch Form, Volumen und Sprache gegenüber dem Altbau ab. Alt- und Neubau sollen eindeutig zu einem Merkmal mit Wiedererkennungswert werden. In zweiter Reihe zum Straßenverlauf und nur über den Altbau erreichbar harmonisiert der Neubau mit dem Bestandsgebäude. Die skulpturale Form so wie auch die abstrakte Hülle des Anbaus stellen einen Bezug zu der Kunst her, die in der documenta-Stadt Kassel seit Jahrzehnten einen wichtigen Platz im kollektiven Bewusstsein einnimmt. Über eine im Neubau bewusst zentral positionierte vertikale Erschließung gelangt der Museumsbesucher in das Museum. Die Orientierung der Treppe und die Position des Fahrstuhls ermöglichen es dem Besucher, langsam im Aufsteigen immer mehr von der Stadt wahrzunehmen. Dadurch wird die vertikale Erschließung ein aktiver Teil des Parcours durch das Haus und – im weitesten Sinne – durch und über die Stadt. Durch die Anordnung der Volumina gibt es immer wieder die Möglichkeit aus den Räumen hinaus auf die Stadtterrassen zu gehen und durch die transparente Hülle hindurch Kassel in Augenschein zu nehmen. Im vierten Obergeschoss befindet sich die größte Stadtterrasse und die erste, die einen vollständigen Blick über das Dach des Altbaus in Richtung Stadtzentrum ermöglicht. Gelangt der Besucher in die fünfte Etage, kann dieser einen uneingeschränkten Blick auf das gesamte Stadtpanorama genießen.

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